Airs&Doubles

Das Werk „Airs&Doubles“ wurde 1992 im Auftrag von Reinbert Evers& Robert Aitken komponiert. Nach einer Einleitung in der der Hautton „g“ mikrotonal umspielt und die Harmonik des Stückes in Zeitlupe vorgestellt wird kommt es im Zweiten Teil des Werkes zu einer Überlagerung von Segmentgruppen, die miteinander durch immer unterschiedliche Intervalle verknüpft werden und so ständig unterschiedliche Texturen entstehen lassen.Im 3.Teil wird eine äusserst espressive Melodiestruktur mit einem Bachzitat (e-moll Partita) interpoliert, so dass eine ganz neue „Klangaura“entsteht.Das Zitat öffnet den harmonischen Raum, so dass in der Konkretion des Zitates die Quitessenz des Werkes zu Tage tritt. Die Hautdreiklangstöne des e-moll Akkordes, g-h-e sind jeweils einem Formabschnitt zugeordet. Am Schluss kommt es zu einer Art Epilog in dem durch den Klang gekreuzter Seiten von fern klingende Glocken dargestellt werden sollen. Die Glocken werden In der Flöte mit multiphonen Klängen kombiniert, so dass eine vollkommen neue,etwas fremd anmutende, überirdische Klangaura entsteht.